jahnna Hand, Tusche

Was könnt ihr erschaffen? jahnna Stufen E, Tusche

Wer nicht gefesselt liegt, ist frei im eigenen Tun und Wirken. Eine steigt im Februar in den eisigen Fluss und rettet einen bewusstlosen Mann aus dem hinabgestürzten Auto. Einer fügt anderen Schäden zu, die erst in Generationen heilen. Einer oder eine lebt wach, aufrecht, verbunden, zum eigenen Wohl und zu dem ihrer Nächsten zugleich. Eine oder einer lebt abgelenkt, unbewusst, isst, was ihm angepriesen wird, füttert seinen Geist mit Unterhaltung und kennt sich selbst kaum.

Jedes Tun hat seine Wirkung, im Groben oder Feinen, im Kleinen oder Großen. Manche Wirkung scheint nach wenigen Augenblicken verklungen zu sein, manche hält ein Leben lang an. Im Fluss des Lebens scheint es keine Konsequenzen zu geben. Wer aus ihm heraustritt, scheint diese Schritte später ausgleichen zu müssen.

Was hast du heute getan? Was hast du heute bewirkt? Was hast du heute erschaffen?

Wir Menschen sind Schöpfer. Wer, glaubst du, erschafft deine Umstände, dein Leben?

jahnna Tilde, Tinte

Auf diesen Seiten endet nach und nach meine eigene Erlebbarkeit der Worte, die mir zu schreiben aufgetragen sind. Ich bin erwacht, doch mitunter liegt viel Zeit zwischen einem Wunsch in meinem Denken und seiner Verwirklichung. Bitte lies das Folgende achtsam und prüfe selbst, was dir wahr-möglich erscheint.

Die drei Geschwister (Geschichten zum Vorlesen Nr. 7)

Sobald sie im Haus waren, liefen sie zur Mutter, stellten sich dicht nebeneinander vor ihr auf und sahen sie mit großen Augen an. Die Mutter wunderte sich. «Was habt ihr erlebt?», fragte sie die drei.

«Ich habe die strengen Worte des Bauern gehört», sagte der erste.

«Ich habe den Duft der Wiese gerochen», sagte die zweite.

«Ich habe die Natur mit meinen Händen getastet», sagte der dritte und kleinste.

«So, so», sagte die Mutter und ihr Augen wanderten liebevoll von einem zur anderen, «und was habt ihr angestellt?»

«Alles Gute zum Muttertag!» sagten die drei wie aus einem Munde und der dritte hob ihr den kunstvoll gebundenen Strauß aus Kornblumen entgegen, den er hinter ihren Rücken gehalten hatte.

PS: ‹Erschaffen› ist ein weiteres Worte mit der Vorsilbe ‹er›. Es bedeutet: «etwas mit IHM, mit der Hilfe des Lebens selbst, schaffen». Das Erschaffene steht nachher in der Welt, im Leben, und ist für jeden Menschen in der Nähe erlebbar. Siehe auch Text: «Er lässt Haben erhaben werden».

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veröffentlicht am 8.5.2016, letzte Änderung am 11.8.2017 um 13:00 Uhr

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